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Kommentare: 22
  • #22

    Karl (Donnerstag, 06 Mai 2021 18:02)


    Hallo Frank,

    vielen Dank für die Erklärungen.

    Hintergrund meiner Frage/Anmerkung:
    Mir liegen 2 Feldpost Briefumschläge vor, welche 1870 von Bremen aus an ein Torpedo Detachement in Wilhelmshaven adressiert sind.

    Ich schick mal einen Scan per E-Mail.

    Viele Grüße, Karl

  • #21

    Frank Logemann (Donnerstag, 06 Mai 2021 16:52)

    Moin Karl,
    es ist ein wenig kompliziert, es gab bzgl. des Torpedowesens gewisse Eigenarten der deutschen Marine: 1871 - 73 gab es eine Torpedoabteilung, wobei die Deutschen seinerzeit NICHT etwa den Torpedo gemeint hatten, wie er eben einige Jahre später als solcher bezeichnet wurde und bis heute wird. Anfang der 1870er-Jahre waren Torpedos nach hiesiger Ansicht Sperrwaffen, sprich Minen.
    Erst ab 1875 sprach die deutsche Marine dann von Torpedos, wenn auch solche gemeint waren. In jenem Jahr begann dann auch die Experimentierphase.
    In WHV gab es ab 1878 zwar auch ein Torpedodepot, aber... auch das waren Minen. Entsprechend wurde das Depot 1886 in Minendepot umbenannt.
    Es ist alles ein wenig ein durcheinander mit dem Torpedowesen in der damaligen Marine. Tatsächlich wurden erst 1886 die Inspektion des Torpedowesens und in Kiel und WHV die Detachements, später Abteilungen, noch später Divisionen aufgestellt.
    Von einem bereits 1870 aufgestellten Detachement ist mir nichts bekannt, ich kann in keinen Aufzeichnungen derartiges finden

  • #20

    Karl (Donnerstag, 06 Mai 2021 14:56)


    Sehr interessante und gut strukturierte Seite. Glückwunsch!

    Frage:
    Unter "II. Torpedodivision" steht u. a. geschrieben: "Zum 01.11.1886 sind in Kiel und Wilhelmshaven Torpedodetachements gebildet worden."
    Bezieht sich dieser Hinweis nur auf spezielle Torpedodetachements ? Denn es scheint ja auch schon 1870 ein Torpedodetachement in Wilhelmshaven gegeben zu haben.

    Beste Grüße, Karl

  • #19

    Heinrich Schmidt (Mittwoch, 28 April 2021 16:53)

    Ich finde es schön, gut und richtig, dass sich jemand so akribisch mit diesem Zeitabschnitt der Stadt WHV beschäftigt. Die Stadt ist nun mal durch die Kaiserliche Marine entstanden, auch wenn man über die Preußischen Herrscher selbst geteilter Meinung sein kann. Viel Erfolg bei weiteren Recherchen.

  • #18

    Michael Moehlmann (Dienstag, 13 April 2021 12:24)

    Super informative aufgeräumte Seite ! Danke

  • #17

    Frank Logemann (Mittwoch, 10 März 2021 19:41)

    J.T., schönen Dank für die Rückmeldung. Es freut mich, das das Projekt erfolgreich war!
    Neue und überarbeitete Inhalte sind in Arbeit und sicher bald fertig.

  • #16

    J. T. (Dienstag, 09 März 2021 19:47)

    Hallo Herr Logemann!
    Ich wollte mich noch einmal für das freundliche Nutzungsrecht an ihren Bildern für mein Projekt Danke sagen. Das Pojekt wurde ein voller Erfolg. Ich fand auf ihrer Seite nicht nur alle Bilder die ich brauchte sondern auch viele interissante Texte, besonders Zitate. Ihre Seite ist wirklich toll und ich lese immer gerne neue Inhalte. Ich kann sie nur weiter empfehlen (und das habe ich auch). Machen sie weite so! ;)
    Liebe Grüße
    J. T.

  • #15

    Frank Logemann (Sonntag, 28 Februar 2021 17:05)

    Moin Herr Schulz,
    Namensgeber der Straße war Admiral Friedrich von Hollmann, in den 1890er-Jahren Staatssekretär im Reichsmarineamt. Das erst in den 30er-Jahren aufgebaute, 1935 eröffnete Kolonialmuseum befand sich im heutigen Logenhaus in der Rheinstraße. Einige Exponate befinden sich im Küstenmuseum, die meisten aber wurden im Krieg zerstört.
    Grüße Frank Logemann

  • #14

    Michael Schulz (Samstag, 27 Februar 2021 15:06)

    Schöne Seite, auf die ich gerade per Zufall gestoßen bin. Es würde mich interessiere, wer der Namensgeber der "HOLLMANN-Straße" (heute Teil der Bremer Str.) war. Und wo das Kolonialmuseum war und was aus den Exponaten wurde. mfG, ms / webtet@web.de

  • #13

    Mathias Lüttich (Samstag, 11 Juli 2020 07:33)

    Sehr schön gestaltete Seite. Bin begeistert. Mit Ihrem Einverständnis würde ich die Seite gerne verlinken und vielleicht finden Sie ja im meinen Fotogalerien einige Fotos oder Postkarten, die Sie noch für den Aufbau Ihrer Seite benötigen. Sie würde ich ohne Einschränkungen zu Verfügung stellen.

  • #12

    Walter Nuhn (Dienstag, 18 Februar 2020 12:51)

    Hallo, Ich habe ihren Beitrag in der Zeitung gelesen. Ich habe zahlreiches Bildmaterial über die Einsetzung der Kaiserlichen Marine in Übersee. Vor dem 1 Weltkrieg.
    Würde mich über einen Anruf freuen. Telefonnr. 044217784433 Lg. Walter Nuhn

  • #11

    Marinefreund (Sonntag, 16 Februar 2020 10:05)

    Geniale Seite. Warte gespannt auf die Teile, die noch in Arbeit sind!!

  • #10

    Frank Logemann (Samstag, 15 Februar 2020 12:59)

    Stimmt! Danke für den Hinweis, Herr Hausdorf!

  • #9

    Uwe Hausdorf (Samstag, 15 Februar 2020 12:35)

    Tolle Seite!
    Bei der groben Durchsicht bin ich aber gleich auf einen kleinen Fehler gestoßen.
    In der Bildunterschrift zur Kaserne Gökerstraße: Blick von Westen, in etwa an der Göker-/Ecke Knorrstraße muss es richtig heißen, an der Göker-/Ecke Kantstraße.

  • #8

    enno bruns (Donnerstag, 05 Dezember 2019 08:18)

    Sehr beeindruckende Seite

  • #7

    R-Z198 (Freitag, 27 September 2019 16:31)

    Frank, über die Vorgänge und gerichtliche Untersuchungen des 1917 Streiks in WHV, incl. namentlich Liste aller Verurteilten bis Okt.1917 hab ich drei ( kopierte ) Aktenbestände der Militärgerichte mit ca. 1500 eng beschreibenden Schreibmaschinenseiten. Dort ist auch viel ( Vernehmungsprotokolle usw) betr. Gastwirtschaften, illegale Wohnungen, USPD, usw zu finden. Unsere Staatshistoriker fokussieren sich auf die beiden Leichen. Anderes wird , da der zZhPC nicht entsprechend unterschlagen oder kurz angeschnitten.. Beckers z.B. hat sein Leben dadurch gerettet, dass er seine Mackers inne Pfanne gehauen hat. Siehe Aussagen Beckers betr. Gnadengesuch and Scheer. Er wurde dann mit seinem Lügenbuch in den 20zigern ein KPD Ikone, Gleiches gilt für Plievier. Seine Ausführungen sind großteils historisch unwahr und strotzen nur so von Propaganda. Er war ehrlich und hat immer gesagt, dass seine Schriften kommunistische Agiprob darstellen. Nachher in der Schweiz hat er das dann eingeschränkt. Aber so sind sie nun mal unsere linken Kunstschaffenden. Bei Bedarf frag mich ..."da werden Sie geholfen"

  • #6

    Frank Logemann (Freitag, 27 September 2019 15:17)

    Da bin ich im Moment noch überfragt. Plievier habe ich vor ewigen Zeiten gelesen und habe keine wirkliche Erinnerung daran. Es handelt ja vom Aufstand 1918 und die Ereignisse in Kiel, oder war da noch mehr? 1917 marschierte die Besatzung von Prinzregent Luitpold zur Strandhalle Rüstringen und zu einer weiteren Gaststätte in Heppens, wo Reichpietsch eine Ansprache hielt. Wo das genau war, muss ich erst noch wieder recherchieren. „Kaiserkrone“ sagt mir aber imo nichts.

  • #5

    Volker Pirsich (Freitag, 27 September 2019 13:26)

    ... weißt du (zufällig) auch, wo sich das Gasthaus KAISERKRONE befunden hat?
    Das spielt (u.a.) bei Plievier eine Rolle.

  • #4

    Volker Pirsich (Freitag, 27 September 2019 13:12)

    Ich bedanke mich herzlich!

  • #3

    Frank Logemann (Donnerstag, 26 September 2019 20:14)

    Volker Pirsich: Das Marinestationsgericht befand sich in der ersten Arrestanstalt, heute Künstlersozialkasse. Ich denke, das dort dann auch die Verhandlungen stattfanden

  • #2

    Volker Pirsich (Donnerstag, 26 September 2019)

    Guten Abend, für eure Hilfe wäre ich dankbar:
    Wo war der Standort des Marinegerichts, in dem die Fälle Köbis, Reichpietsch sowie der weiteren Beschuldigten 1917 verhandelt wurden?
    Danke für eure Mühe und schönen Gruß
    Volker

  • #1

    Langer Heinrich (Sonntag, 15 September 2019 21:32)

    Hallo. Wunderbare Seite. Genaau diesen Themen, die Sie hier recherchiert haben, interessieren mich ebenfalls brennend. Auch ich habe mitlreweile hunderte von Postkarten und Bildern gesammel. Bei Interesse könnte man sich ja mal zusammen setzen und diskutieren und recherchieren. Grüße.
    adlerstein77@web.de

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