Baunr. 25: "Wittelsbach"

Linienschiff Wittelsbach

Typ:

Klasse:

Kiellegung:

Stapellauf:

Indienststellung:

Verbleib:

Schwesterschiffe:

Linienschiff

Wittelsbach-Klasse

30.09.1899

03.07.1900

15.10.1902

1922/23 in Wilhelmshaven abgewrackt

"Schwaben" ; "Wettin" ; "Zähringen" ; "Mecklenburg"


Die Laufbahn von SMS "Wittelsbach" begann unglücklich: Mitte Juli 1902 zur Endausrüstung im Dock liegend wurde sie von SMS "Baden" gerammt, so das sie erst im Mitte Oktober in Dienst gestellt werden konnte. Zwei Monate später lief sie während ihrer ersten großen Fahrt mit Ziel Kiel im Großen Belt bei dichtem Nebel auf, worauf eine zweimonatige Werftliegezeit in Kiel erfolgen musste. Am 01.03.1903 wurde "Wittelsbach" zunächst Flaggschiff des 2. Admirals des I. Geschwaders, am 01.10.1904 Geschwaderflaggschiff. Diese Aufgabe erfüllte das Schiff bis September 1908. 

Im Oktober 1911 trat das Wittelsbach den Dienst als Stammschiff der Reservedivison der Nordsee an und unterstand in dieser Funktion der II. Marine-Inspektion. Im Mai 1912 erfolgte die Verlegung nach Kiel, nun als Stammschiff der Reservedivision der Ostsee unter der I. Marine-Inspektion.

Mit Kriegsausbruch 1914 wurde Wittelsbach Flaggschiff des aus den Einheiten der Reservedivision der Ostsee gebildeten IV. Geschwaders, welches u.a. aus allen Schiffen der Wittelsbach-Klasse bestand, so also auch mit der Schwaben.

Als veraltetes Linienschiff musste Wittelsbach nach Kriegsende nicht an die Entente abgeliefert werden und blieb im Dienst der Reichsmarine. Vom Juni 1919 bis zur Außerdienststellung am 20.07.1920 diente sie als Mutterschiff für Minenräumboote der 5. Ostsee-Minensuchhalbflottille.

Am 08.03.1921 aus der Flottenliste gestrichen, wurde sie im Juli 1921 verkauft und in ihrem Geburtsort Wilhelmshaven abgewrackt

- Sämtliche Bilder und Karten auf dieser Webpräsenz können per Klick auf das Bild vergrößert werden.

 

- Straßennamen: es werden die zeitgenössischen Namen genannt, die heutigen Namen stehen in Klammern dahinter

 

- Zitierte Texte, Verträge usw. wurden in originaler, zeitge-nössischer Schreibweise übernommen