Baunr. 21: "Geier"

Typ:

Klasse:

Kiellegung:

Stapellauf:

Indienststellung:

Verbleib:

 

Schwesterschiffe:

Kleiner Kreuzer (Kreuzer IV. Klasse)

Bussard-Klasse

02.09.1893

18.10.1894

24.10.1895

1914 in Hawaii interniert, 1917 von den USA beschlagnahmt. 1918 nach Kollision gesunken.

"Bussard" ; "Falke" ; "Seeadler" ; "Condor" ; "Cormoran"


Kreuzer IV. Klasse: für den Auslandsdienst gebaute Ungeschützte Kreuzer

Als letzter Neubau der insgesamt sechs Kreuzern IV. Klasse der Bussard-Klasse wurde Neubau "F" drei Jahre nach Fertigstellung des Typschiffs auf Kiel gelegt. Der Bauplan für "F" wurde nach den bei den Erprobungen der Schwesterschiffe gemachten Erfahrungen abgeändert: eine rund 50 t höhere Wasser-verdrängung, Wegfall der achteren Schwalbennester und ein verändertes Heck.

Nach rund 13 Monaten Bauzeit taufte der Chef der Marinestation der Nordsee, Vizeadmiral Valois, den Neubau. Die Wilhelmshavener Zeitung schrieb am darauffolgenden Tag: "Auf der Kaiserlichen Werft fand der Stapellauf des neu erbauten Kreuzers "F" statt. Schon gegen 10 Uhr vormittags begaben sich zahlreiche Personen als Zuschauer nach der Werft und kurz vor 11 Uhr kamen die Schüler der verschiedenen Schulen mit ihren Lehrern, sowie die von der 2. Matrosendivision gestellte Ehrenwache anmarschiert. Um 11.30 Uhr taufte nach einer Ansprache der Stationschef den Kreuzer auf den Namen "Geier" und das Schiff glitt unter dem Hurra der Menge und dem Klang der Musik ins Wasser. Für die am Bau des Schiffes beteiligten Anwesenden fand darauf im Werftspeisehaus ein kleines Gelage statt."

Nach der üblichen Erprobung vom Oktober 1895 bis Januar 1896 verlegte der neue Kreuzer nach Kiel. 

 

Im Frühjahr 1911 erging für "Geier" der Befehl zur Ablösung der "Sperber" auf der Ostafrikanischen Station Daressalam, wo "Geier" am 9. Juli eintraf.

Wird fortgesetzt...

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