Seefliegerstation Wilhelmshaven (Inhalt in Arbeit)

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Diesen Plänen entsprechend beginnt ab 1913 unter Federführung des Hafenbauressorts der Kaiserlichen Werft am Südufer des Großen Hafens, dem heutigen sogenannten Fliegerdeich, der Bau der Seeflugstation mit Hangars, Krananlagen, Fliegerablaufbahn, Flugzeugwerft.

Der Flugzeugbau unterstand der Kaiserlichen Werft.

Wilhelmshaven wurde Mutterstation für die sechs Mobilmachungs-Küstenstationen.

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Ab 1920, das Deutsche Reich musste den Bestimmungen des Versailler Vertrages folgend sämtliche Militärfliegerei aufgeben, siedelten sich auf dem Gelände die Hochseefischerei Wilhelmshaven AG an, die die Südkaje am Großen Hafen als Fischereihafen und die ehemaligen Flughallen u.a. als Fischauktionshalle nutze. Dieses kurzlebige Kapitel Wilhelmshavener Friedenswirtschaft fand jedoch schon 1922 wieder ein Enden. Im selben Jahr zog in das Stabsgebäude das Café Strandlust ein, 1928 errichtete Focke-Wulf eine Seeflugzeugwerft. Zudem versuchte der Luftfahrtverein Jade einen Seeflughafen für Flüge u.a. nach Wangerooge zu etablieren.

Die Nationalsozialisten planten Großes: ein Seefliegerhorst sollte die alte Station ersetzen. Ab 1935 wurden die meisten alten Gebäude abgerissen und durch neue, größere ersetzt. So entstanden neue Hangars, die Ablaufbahn wurde verbreitert, Bunker und Kranbahnen gebaut sowie die drei Kasernengebäude am Deich, die heute vom Senckenberg-Institut genutzt werden. Neben diesen Kasernen aus der Zeit des 3. Reiches sind heute nur noch eine wenige Zeugen aus der Kaiserzeit erhalten: das ehemalige, heute vom... genutzte Stabsgebäude, das im Frühjahr 2019 zu einem Hotel umgebaute Kasinogebäude, die Ablaufbahn und die große Flugzeugabstellfläche auf der Deichkrone, die seit vielen Jahren als Parkplatz für Wohnmobilisten dient.

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