Katholische Marine-Garnisonkirche St. Petrus

Die - an dieser Stelle ausnahmsweise nochmal erwähnt - ebenfalls vom Marine-Garnison-Bauamt geplante Kirche wurde am 01.08.1901 eingeweiht. 

Ab 1938 zeigten sich aufgrund von Erdversackungen infolge des Baus der 4. Einfahrt starke Risse im Gewölbe und Mauerwerk, woraufhin die Kirche geschlossen wurde.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Hauptschiff zerstört und wurde nach dem Krieg abgebrochen. Der hingegen nahezu unbeschädigte Glockenturm, auf vielen Fotografien weithin sichtbar und so sehr guter Anhaltspunkt, blieb zunächst stehen, wurde dann aber im Mai 1955 gesprengt.

In den ersten Jahren des 2. Weltkrieges kursierte aufgrund von Lichtreflexen das Gerücht, das der Turm als Spionagenest dient. Eine Untersuchung der Gestapo allerdings ergab, das an dem Gerücht nichts dran ist: bei Vollmond wurde das Licht vom Messing-Uhrwerk reflektiert.

Am Standort der Kirche befindet sich heute das Jochen-Klepper-Haus.

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