Marinedepotinspektion

Mit Allerhöchster Cabinets Ordre vom 02.10.1895 wurde die Bildung der Marinedepotinspektion zum 01.11.1895 mit Sitz Wilhelmshaven angeordnet.

Ihre Aufgaben waren Überwachung des zur Verteidigung der Marineküstenbefestigungen erforderlichen Artillerie- und Minenmaterials, Vorkehrungen zum Legen von Minen und anderen Sperren,

 

Ihr unterstanden

- alle Artillerie- und Minendepots (bis dato bei der Marineartillerieinspektion), im einzelnen

 - Marineartilleriedepot Wilhelmshaven

 - Marineartilleriedepot Kiel-Friedrichsort

 - Marineartilleriedepot Geestemünde

 - Marineartilleriedepot Cuxhaven

 - Marinemunitionsdepot Kiel-Dietrichsdorf (im April 1904 aufgestellt)

 - Marineartilleriedepot Helgoland (im Mai 1911 aufgestellt)

 - Minendepot Wilhelmshaven

 - Minendepot Kiel-Friedrichsort

 - Minendepot Geestemünde

 - Minendepot Cuxhaven

 - Minendepot Helgoland (aufgestellt Mitte Oktober 1917)

 

 - Minenversuchsschiff

 

Inspekteure und damit Inspektionschefs waren in den ersten knapp zwei Jahrzehnten Kapitäne zur See, ab Anfang September 1914 bis Ende 1918 Konteradmiräle. Von Anfang 1919 an wieder ein Kapitän zur See, dieser war vom 10.03.1920 bis zur Auflösung der Inspektion am 30.09.1920 "Leiter der Abwicklung der Marinedepotinspektion"

 

Der Dienstsitz befand sich mutmaßlich in der Adalbertstraße

 

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